Bürsti

Der Bürsti liebt seine Zahnbürste offensichtlich heiß und innig. Er rubbelt seinen Kopf an ihr, bis sich die Borsten biegen. Warum er das macht? Weil die Borsten so richtig schön massieren und außerdem die Verschmutzungen entfernen (da wo die Borsten massiert haben, ist er ja auch nicht mehr gelb!). Dann blitzt er wieder weiß und frisch und fühlt sich wohl. Wenn ihr selbst euch die Zähne putzt, dann denkt mal an den Bürsti, wie der sich freut, wenn ihr ihn komplett sauberschrubbt und keine Stelle vergesst! Ihr könnt zur Übung zu Hause auch sogenannte Färbetabletten benutzen. Damit malt ihr praktisch die Zähne vorher an, und die Farbe, die nach dem Umspülen noch hängen bleibt, zeigt euch, wo ihr noch nicht alle Zähne oder Zahnseiten erwischt habt. Und dann müßt ihr fleißig ran mit der Bürste und der Zahnpasta; schließlich habt ihr nicht nur einen Zahn, sondern gleich mehrere! Und da will jeder blitzblank sein!

Blubba

Der Blubba - oder besser gesagt die Blubba (Dieser Zahn hat ganz schöne lange Wimpern wie ein Mädchen) - gehört eigentlich zum Bürsti, den ihr ja schon kennt. Die Blubba macht sich auch gerne schön und frisch, aber sie benutzt zusätzlich zur Bürste noch eine besondere Zahnpasta. Deshalb ist sie auch so voller Schaum, der sie ganz bunt umfließt. Diese Medaille soll euch daran erinnern, daß nicht nur die Zahnbürste, sondern auch die Zahnpasta zur Zahnreinigung gehört. Der Schaum ist deshalb ganz bunt, weil es ganz viele verschiedene Zahncremes gibt. Welche ihr letztendlich benutzt, hängt davon ab, was euch am wichtigsten ist: Soll sie gut schmecken? Soll sie super schäumen? Soll sie kleine Fehler an der äußeren Zahnschicht reparieren? Am besten fragt ihr eure Zahnärztin oder euren Zahnarzt mal, welche Blubbacreme er empfiehlt!

Calo

Der Calo trägt einen Verband und ein Pflaster. Zumindest mit dem Pflaster habt ihr bestimmt schon selbst Erfahrungen gemacht. Ein Pflaster trägt man nach einer Verletzung, z.B. wenn man hingefallen ist und sich das Knie aufgeschlagen hat. Damit die Wunde in Ruhe heilen kann, wird sie zunächst gereinigt (mit einem sauberen Lappen und Wasser oder manchmal nimmt man auch Jod) und dann schützt das Pflaster die Verletzung vor weiterer Verschmutzung oder erneutem Bluten. Wenn ein Zahn durch die Karies oder auch durch einen Unfall verletzt wurde, muß auch hier die Wunde gereinigt werden. Das macht die Zahnärztin oder der Zahnarzt mit einem ganz kleinen Schaber/Löffelchen oder mit einem kleinen elektrischen Löffel. Dieser elektrische Löffel dreht sich und die Dreckkrümmel ( die kann man sehen ) und die Bakterien (ganz kleine Lebewesen, die man nicht mit bloßem Auge sehen kann) müssen so aus der Wunde verschwinden.
Interessanterweise sind die Zähne nicht einfach irgendwelche feste Gebilde, die ähnlich einem Kieselsteinchen hart und gefühllos sind, sondern eure Zähne sind lebendige Teile eures Körpers. So kommt es, daß genau wie beim Reinigen der Wunde am Knie der Zahn auch wehtun kann. Zum Glück dauert das Säubern nie lange (je nachdem, wie gut ihr mitmacht und still haltet) und dann ist der Zahn vorbeitet für ein ganz spezielles Pflaster: Ein normales Pflaster würde ja am Zahn gar nicht halten, außerdem stellt euch mal vor, ihr müßtet immer auf einem Pflaster herumkauen! Deshalb schützen die Zahnärztin und der Zahnarzt die Zahnwunde mit einem Material, daß wir Füllung nennen. Ähnlich wie Knetgummi kneten wir ein passendes Stück an den Zahn, so daß er seine richtige Form wiederbekommt und ihr wieder richtig kauen und abbeißen könnt. Manchmal benutzen wir auch Klebe und eine Zauberlampe, die die Zahnknete mit ihrem Licht hart macht, so hart, wie die Zähne nun mal sind. So kann der reparierte Zahn wieder benutzt werden, ohne daß er wehtut oder verbeult.
Jetzt wißt ihr, warum der Calo ein Pflaster trägt!

Junior

Der Junior hat auf dem Kopf mehrere Zacken. Diese Zacken könnt ihr an euren eigenen Zähnen wiederfinden, wenn ihr ganz genau hinschaut: Besonders die ersten bleibenden Zähne, die ihr im Unterkiefer bekommt (die sogenannten unteren Schneidezähne), haben solche Zacken. Aber nur, wenn die Zähne ganz neu sind. Im Gebrauch, also beim Abbeißen zum Beispiel, nutzen sie sich manchmal mit der Zeit ab, und die Zahnkante ist ganz glatt und nicht mehr zackelig.
Deshalb gibt es den Junior passend zum Zahndurchbruch, wenn die Zackenzähne kommen!

Junior & Bluma

Den kleinen Junior habt ihr ja schon kennengelernt. Die Medaille, auf der ein größerer, erwachsener Zahn, der Bluma eben, dem kleinen neuen Zahn eine schöne bunte Blume schenkt, ist für den Zahndurchbruch eines neuen Zahns gedacht. Dies ist immer ein Grund zur Freude, denn schließlich gehört das Auftauchen der bleibenden Zähne zum Erwachsenwerden dazu. Deshalb das Blümchen, und deshalb hat der kleine Zackenzahn auch ganz rote Bäckchen vor Aufregung. Die bunte Blume soll euch daran erinnnern, daß nicht jeder Zahn gleich aussieht, sondern jeder Zahn ist ein Kunstwerk für sich. Es gibt sehr unterschiedliche Formen und auch Farben; manchmal sprechen wir Zahnärzte sogar von bunten Zähnen.

Milki

Der Milki soll einen Milchzahn darstellen, deshalb reitet er auch auf einer Kuh. Die ersten Zähne, die ihr bekommt, nennt der Zahnarzt nicht deshalb Milchzahn, weil sie so schön weiß wie Milch sind, sondern weil ihr als kleine Babies zunächst Milch und Brei zur Ernährung bekommt. Aber in dieser Zeit, teilweise schon im 6. Lebensmonat, kommen die ersten Zähne. Die Milkis müssen, wenn ihr selbst noch klein seid, von euren Eltern geputzt werden. Später lernt ihr dann selbst, die Milkis und Juniors zu schrubben und zu putzen!