Kiefergelenksanalyse und Schienentherapie

  • Knirschen, unklare Kopf- und Nackenschmerzen
  • Knacken des Kiefergelenks
  • Geräusche bei Unterkieferbewegungen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)



Erkrankungen des menschlichen Kiefergelenks führen oft zu Beschwerdebildern, die zum Teil klar einzuordnen sind, zum Teil aber auch nicht sofort in einen direkten Zusammenhang mit den Zähnen und dem Kausystem in Verbindung gebracht werden. Dies sind vor allem Symptome, die nicht notwendigerweise mit Schmerzen verbunden sind, wie Ohrgeräusche (Tinitus), Geräusche bei Kieferbewegungen (Knacken, Reibegeräusche), limitierte Mundöffnung und auch das Knirschen, welches, oft nur im Schlaf vorkommend und vom Lebenspartner wahrgenommen - zu zum Teil erheblichen Beeinträchtigungen führen kann.

Eine genaue Analyse der Kiefergelenke und deren Funktionsweise ist mit Hilfe sogenannter Registrate möglich. Wir bedienen uns des Registrates nach Prof. GERBER. Dieses Verfahren ermöglicht eine sehr genaue dreidimensionale Simulation der beim Patienten vorliegenden Kiefergelenksverhältnisse mit deren Auswirkung auf die Zähne in einem speziellen Gerät (Kondylator). Anhand dieser Simulation können nach Diagnosestellung auch die notwendigen Therapieschritte geplant und erläutert werden. Ein Beispiel hierfür ist eine Aufbissschiene aus Kunststoff, die der Patient über Wochen vor allem nachts tragen muss, um eine Linderung der Beschwerden zu erreichen. Selbstverständlich muss manchmal auch Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) nach einer genauen Analyse des Kiefergelenks angefertigt werden oder man korrigiert nach einem Registrat eine Fehlfunktion mit Hilfe eines
gelenkorientierten Zahnersatzes.